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Roskosmos will den Mond besiedeln

Roskosmos und die Russische Akademie der Wissenschaften erwägen eine bemannte Mission zum Mond im Interesse der Wissenschaft. Dies sagte der Leiter der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos Wladimir Popowkin. Ihm zufolge könnten Menschen auf den Mond geschickt werden, die dort in Labors Forschung betreiben könnten. Roskosmos und die Akademie der Wissenschaften hätten eine gemeinsame Arbeitsgruppe erschaffen, um die Möglichkeiten der Besiedlung des Mondes zu erforschen.

Wladimir Popowkin hat bereits zuvor öfters seine Absicht geäußert, eine Mission zum Mond zu organisieren, dabei jedoch hingewiesen, dass solche Projekte einem wissenschaftlichen Zweck dienen sollten. Das russische Programm der Erforschung des Weltraums bis 2020
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Wissenschaftler lösen Geheimnis der Spinnenseide

Wissenschaftler der Arizona State University haben mithilfe der Laserlichtstreuungstechnik die Geheimnisse der Spinnenseide entschlüsselt.

„Spinnenseide verfügt über eine einzigartige Kombination von mechanischer Festigkeit und Elastizität, die es zu einem der härtesten Materialien, die wir kennen macht“, sagte der leitende Forscher Jeffery Yarger von der Abteilung für Chemie und Biochemie der Arizona State University in einer Erklärung. „Spinnenseide ist vier mal belastbarer als Stahl (bezogen auf ihr Gewicht) und kann auf das Dreifache ihrer Länge gedehnt werden ohne zu zerreißen.“

Die Wissenschaftler sehen Spinnenseide also ein erstaunliches biologisches Polymer. Yarger und seine Kollegen untersuchten die molekulare Struktur von Spinnenseide, um später Materialien für
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Raumfahrt: Hat Iran einen Affen ins All geschickt?

Im staatlichen iranischen Fernsehen wurde heute verkündet, iranische Wissenschaftler hätten einen Affen erfolgreich ins Weltall geschickt. Dies sei der Auftakt zu künftigen, bemannten Raummissionen.

Laut Press TV, dem staatlichen Satellitensender, wurde das Tier in einer Raumkapsel mit dem Codenamen Pishgam in den Weltraum geschickt.

Der Westen bemüht sich immer noch, Iran davon zu überzeugen, sein Urananreicherungsprogramm aufzugeben, das mutmaßlich der Herstellung von Atomwaffen dient – was der Iran bestreitet.

Press TV zitierte den Direktor der iranischen Agentur für Raumfahrt, Hamid Fazeli, dass „wegen der biologischen Ähnlichkeiten zwischen Menschen und Affen, letztere für die Weltraummission ausgewählt wurden.“

Er sagte auch, dass
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NASA reaktiviert stärkstes Raketentriebwerk

Das letzte Mal, als NASA ein Saturn-V-F-1-Raketentriebwerk zündete war im Jahr 1972, als die Skylab gestartet wurde. Dieses Triebwerk sollte ursprünglich sogar 1969 die Apollo 11 (Mondmission) in die Umlaufbahn bringen. Damals trat jedoch ein kleinerer technischer Defekt auf und das F-1-Programm wurde zugunsten des Space Shuttle mit seinen Brennstoff-Trägerraketen weitgehend auf Eis gelegt.

Die NASA besitzt heute noch 17 alte, aber funktionsfähige F-1s. Letzte Woche nun wurde eine davon aus dem Hangar geholt, wo sie 40 Jahre rumgelegen hatte und ein kleines Stück (Gasgenerator) davon wurde probeweise gezündet:

Im Video ist also nur ein kleiner Teil des gesamten
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Poker – Glück oder Können?

Poker gilt als Glücksspiel und doch spielt dabei Können eine enorme Rolle. Prinzipiell sinkt der Faktor Glück, je länger sie spielen. Dies beschreibt das „Gesetz der großen Zahlen“: Je mehr sie spielen, desto niedriger ist die Wahrscheinlichkeit für viel Glück oder Pech – Glück wird der nicht entscheidende Faktor, sondern das Können eines Spielers.

Hierfür spricht auch eine neue Studie von Forscher der University of Chicago, die rund 32.000 Spieler, die an der Pokerweltmeisterschaft 2010 teilgenommen hatten, analysiert haben. Dabei suchten sie diejenigen Spieler heraus, die bereits vor der Weltmeisterschaft Erfolge erzielen konnten (rund 700 Spieler). Wenn Poker ein Glücksspiel ist,
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Studie: Facebook macht unglücklich

Deutsche Wissenschaftler sind zu dem Schluss gekommen, dass Facebook seine Nutzer unglücklich macht.

Die weltweit größte soziale Netzwerk Facebook macht Menschen unglücklich, führt zur Entwicklung von Selbstmitleid und Hass auf Freunde. Zu diesen Schlüssen sind Forscher von der Humboldt-Universität in Berlin und der Technischen Universität Darmstadt gekommen.

Die Ergebnisse der Studie, bei der 357 Personen, überwiegend Studenten aus Deutschland, befragt wurden, wurden in der Arbeit mit dem Titel „Neid auf Facebook: Eine versteckte Bedrohung für das menschliche Glück?“ veröffentlicht.

Wie sich herausstellte, entstehen Neid-Gefühle bei Nutzern, nachdem sie schillernde Bilder, die ihre Freunde veröffentlicht haben, gesehen haben – vor allem Fotos von Reisen,
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Große Visionen: US-Unternehmen will aus Asteroiden Energie gewinnen

Das Unternehmen Deep Space Industries hat angekündigt, bereits im Jahr 2015 kleine Satelliten zu erdnahen Asteroiden zu schicken, um diese zu erkunden. Ein Jahr später sollen Sonden Bodenproben von Asteroiden zur Erde liefern. Und in etwa 2020, so die Vision des Firmeninhabers David Gump, sollen mit dem kommerziellen Bergbau auf Asteroiden begonnen werden – das abgebaute Material soll dann also direkt vor Ort verarbeitet werden.

Aus den auf diese Weise gewonnenen Metallen sollen mithilfe von 3D-Druckern im Weltraum Teile für Raumfahrzeuge produziert werden. Der eigene, patentierte 3D-Drucker sollen in der Schwerelosigkeit aus Rohmaterialien komplexe Bauteile erstellen. Aus Bodenschätzen soll Energie gewonnen,
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Studie: Hörverlust bei Senioren beschleunigt geistigen Verfall

Ein Hörverlust bei Senioren führt laut einer neuen Studie, welche im Fachjournal JAMA Internal Medicine veröffentlicht wurde, zu einem beschleunigten geistigen Verfall.

Forscher testeten für die Studie 1984 Senioren mit einem Durchschnittsalter von 77 Jahren auf ihr Hörvermögen. Die meisten von ihnen litten bereits an einem teilweisen Hörverlust. 1162 Teilnehmer konnten bereits keine Geräusche mehr wahrnehmen welche unter einem Geräuschpegel von 25 Dezibel lagen, was mit einem Flüstern vergleichbar ist. Die Resultate reflektieren den Status der Allgemeinbevölkerung, in welcher über die Hälfte aller Personen mit einem Alter von mehr als 70 Jahren Probleme mit dem Hörvermögen haben.

Über die folgenden Sechs Jahre
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Superschwere Schwarze Löcher wachsen schneller als angenommen

Australische Astrophysiker haben herausgefunden, dass superschwere Schwarze Löcher in den Zentren von Galaxien schneller wachsen als bisher angenommen. Die Arbeit der Forscher wurde im Astrophysical Journal veröffentlicht.

Die Beobachtungen wurden mithilfe von drei berühmten Teleskopen gemacht: dem europäischen Very Large Teleskop in Chile, dem Keck-Teleskop auf Hawaii und dem Hubble Space Teleskop. Die Forscher konnten die Masse der Galaxien sowie die Masse der Schwarzen Löchern bestimmen, die sich im Zentrum der Galaxien befinden.

Die Wissenschaftler stellten dabei fest, dass das Massenverhältnis nicht konstant ist – wie bisher angenommen. Es stellte sich heraus, dass je größer eine Galaxie ist, desto schwerer das Schwarze
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