Kinesiologie

Die meisten Leute stehen neuen Entwicklungen in der Medizin relativ aufgeschlossen gegenüber. Wenn es aber um alternativmedizinische Behandlungen geht, tragen viele von ihnen Scheuklappen – und das, obwohl sich in den letzten Jahren herausgestellt hat, dass sich mit Methoden wie der Akupunktur oder der Homöopathie beachtliche Heilerfolge erzielen lassen.

Auch mithilfe der Kinesiologie lässt sich eine deutliche Besserung des Gesundheitszustands erreichen, sofern die Behandlung von einem qualifizierten Therapeuten vorgenommen wird. In der Schweiz gibt es mittlerweile in fast jeder Stadt eine oder mehrere Praxen, an die man sich bei Bedarf wenden kann. Über mangelnden Zulauf können sich die Inhaber, die zum überwiegenden Teil ausgebildete Kinesiologen mit langjähriger Behandlungserfahrung sind, nicht beklagen. Schon diese Tatsache deutet darauf hin, dass es sich bei der Kinesiologie um eine Methode handelt, die Ergebnisse liefert.

Zu den Krankheitsbildern, bei denen die Kinesiologie eingesetzt werden kann, gehören Verdauungsstörungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Mineralstoff- und Vitaminmangel sowie allergische Reaktionen. Auch bei stressbedingten Krankheitsbildern kann die Kinesiologie einen wertvollen Beitrag zur Gesundung des Patienten leisten. Idealerweise wird die Behandlung von einer Therapie bei einem Arzt oder einem Heilpraktiker begleitet.

So läuft eine kinesiologische Behandlung ab

Eine kinesiologische Behandlung dauert in der Regel mindestens eine Stunde. Zu Anfang werden problematische Situationen ausführlich mit dem Patienten besprochen. Anschliessend folgt der sogenannte kinesiologische Muskeltest, der dazu dient, Blockaden aufzuspüren. Jede Fragestellung wird dabei einzeln getestet. Die Korrektur („Balance“) erfolgt einerseits über das Aktivieren von energetisch relevanten Punkten im Körper und andererseits über gezielte Energie- und Bewegungsübungen. In manchen Fällen kann es ausserdem erforderlich sein, den Energiefluss durch Arbeit im emotionalen Bereich wiederherzustellen. Sind die Energien wieder im Fluss, hat der Körper wieder die Möglichkeit, sich selbst zu heilen und die Krankheitsursache aus eigener Kraft zu beseitigen.

Auch Kinder profitieren von der Kinesiologie

Die Erfahrung zeigt, dass auch Kinder von kinesiologischen Behandlungen profitieren können. Im Grunde genommen kennt die Kinesiologie keine Altersgrenzen – behandelt werden können sowohl Babys als auch Menschen im Greisenalter. Bei Kindern kann die Kinesiologie eine spürbare Steigerung der Konzentrationsfähigkeit bewirken. Des Weiteren lassen sich mithilfe spezieller Übungen Lernblockaden auflösen, die das Kind in seiner geistigen Entwicklung beeinträchtigen. In diesem Zusammenhang sind insbesondere die Übungen zu nennen, die der Pädagoge Dr. Paul Dennison in den 1980er-Jahren entwickelt hat. Hierbei handelt es sich vor allem um spielerische Übungen, die unter der Bezeichnung „Edu-Kinestetik“ bzw. „Brain Gym“ zusammengefasst werden. Manche der Praktiken sind so einfach durchzuführen, dass sie sich auch für Mädchen und Jungen im Vorschulalter eignen.